BULLETIN
du MUSÉUM NATIONAL
d’HISTOIRE NATURELLE
PUBLICATION BIMESTRIELLE
zoologie
254
N° 361 JANVIER-FÉVRIER 1976
BULLETIN
du
MUSÉUM NATIONAL D’HISTOIRE NATURELLE
57, rue Cuvier, 75005 Paris
Directeur : Pr M. Vachon.
Comité directeur : Prs J. Dobst, C. Lévi et R. Laffitte.
Rédacteur général : Dr M.-L. Bauchot.
Secrétaire de rédaction : M me P. Dupérier.
Conseiller pour l’illustration : Dr N. Halle.
Le Bulletin du Muséum national d’Histoire naturelle, revue bimestrielle, paraît depuis
1895 et publie des travaux originaux relatifs aux diverses branches de la Science.
Les tomes 1 à 34 (1895-1928), constituant la l re série, et les tomes 35 à 42 (1929-1970),
constituant la 2 e série, étaient formés de fascicules regroupant des articles divers.
A partir de 1971, le Bulletin 3 e série est divisé en six sections (Zoologie — Botanique —
Sciences de la Terre — Sciences de l’Homme — Sciences physico-chimiques — Écologie
générale) et les articles paraissent, en principe, par fascicules séparés.
S’adresser :
— pour les échanges, à la Bibliothèque centrale du Muséum national d’His¬
toire naturelle, 38, rue Geoffroy-Saint-Hilaire, 75005 Paris (C.C.P.,
Paris 9062-62) ;
— pour les abonnements et les achats au numéro, à la Librairie du Muséum,
36, rue Geoffroy-Saint-Hilaire, 75005 Paris (C.C.P., Paris 17591-12 —
Crédit Lyonnais, agence Y-425) ;
— pour tout ce qui concerne la rédaction, au Secrétariat du Bulletin, 57, rue
Cuvier, 75005 Paris.
Abonnements pour l’année 1976
Abonnement général : France, 530 F ; Étranger, 580 F.
Zoologie : France, 410 F ; Étranger, 450 F.
Sciences de la Terre : France, 110 F ; Étranger, 120 F.
Botanique : France, 80 F ; Étranger, 90 F.
Écologie générale : France, 70 F ; Étranger, 80 F.
Sciences physico-chimiques : France, 25 F ; Étranger, 30 F.
International Standard Serial Number (ISSN) : 0027-4070.
BULLETIN DU MUSÉUM NATIONAL D'HISTOIRE NATURELLE
3 e série, n° 361, janvier-février 1976, Zoologie 254
Genauere Wiederbeschreibungen dreier Alysiinen
aus Madagaskar
(Hymenoptera, Braconidae, Alysiinae)
von Max Fischer *
Résumé. — L’auteur redécrit trois espèces de Braconidae, Alysiinae antérieurement classées
dans le genre Phaenocarpa. Deux espèces sont placées respectivement dans les genres Cratospila
et Asobara.
Les Holotypes des trois espèces récoltées à Madagascar sont déposés au Muséum de Paris.
Les principaux caractères monographiques sont représentés sur cinq figures.
Abstract. — Three species from Madagascar are redescribed : Cratospila seyrigi (Granger),
Asobara subdentata (Granger) and Phaenocarpa bicolor Granger. Important morphological details
are (igured.
Frau Dr. S. Kelner-Pillault hatte die Freundlichkeit, mir die folgend behandelten
Arten aus dent Muséum Paris zum Studium zur Verfügung zu stellen. Ich môchte für die
Hilfe an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank ausdrücken. Die Beschreibungen berück-
sichtigen die in den letzten Jahren für die Kennzeichnung der Alysiinen als wesentlich
erkannten Merkmale.
Folgende Abkürzungen wurden verwendet : Zl, Z2, Z3 = Mandibelzàhne 1 bis 3 ;
SP3 = dritte Mandibelspitze ; Gl, G2, G3 usw. = GeiBelglieder 1, 2, 3 usw. ; r = Radius ;
rl, r2, r3 = Badialabschnitte 1 bis 3 ; cuqul = I. Cubitalquerader ; b = Basalader ; n.rec. =
Nervus recurrens ; d = Discoidalnerv ; no = Nervulus ; cua = Ànalquerader ; n.par. —
Parallelverv ; AI = Medialzelle ; SM = Subntedialzelle ; Cu2 = zweite Cubitalzelle ; B ---
Brachialzelle.
Cratospila seyrigi (Granger) nov. cornb.
(Abb. 1, 2)
Phaenocarpa Seyrigi Granger, 1949, Mém. Inst, scient. Madagascar, sér. A, 2 : 401, 402,
Phaenocarpa seyrigi, Papp, 1966, Acta zool. hung., 12 : 135, $.
$
Kopf : l,75mal so breit wie lang, l,15mal so breit wie das Mesonotum, 3,2mal so
breit wie das erste Tergit hinten ; Augen vorstehend, an den Schlâfen bedeutend schmàler
* Naturhistorisches Muséum Wien, 2. Zoologische Abteilung.
361, 1
286
MAX FISCHER
Abb. 1, 2. — Cratospila seyrigi (Oranger). 1, Kopf mit Fühlerbasis und Mundwerkzeugen
und Thorax in Schragansicht von unten ; 2, Propodeum und Abdomen in Dorsalansicht.
als an den Augen ; Abstand der Toruli voneinander und von den Augen bedeutend kleiner
als ihr Durchmesser ; Ocellen auf einem wenig erhabenen Feld stehend, ihr Abstand vonein¬
ander wenig grôBer aïs ein Ocellusdurchmesser, Ocellarfeld fast breiter als der Abstand
eines âuBeren Ocellus vom inneren Augenrand ; Epikranialfurche deutlich. Kopf l,9mal
so breit wie das Gesicbt. Gesicht l,2mal so breit wie hoch, gleichmàBig gewôlbt, schwach
behaart, Toruli deutlich vorstehend. Clypeus halb so breit wie das Gesicht, zweimal so
breit wie lang, vorn gerundet, durch eine glatte, halbkreisfôrmige Furche vom Gesicht
getrennt. Paraclypealgruben an dent Exemplar nicht sichtbar, da von den Mandibeln
verdeckt, wahrscheinlich nicht breiter als ihr Abstand von den Augen. Mandibel entlang
der Mittellinie l,8mal so lang wie apikal breit, unterer Rand wenig konvex, obérer vom
basalen Drittel an etwas nach oben gebogen, distal wenig breiter als proximal, ZI klein
und stumpfwinkelig, Z2 spitz und vortehend, dessen obéré Kante mit deutlichem Inter-
kalarhocker, ein runder Einschnitt zwischen ZI und Z2, Z3 an der Spitze gerundet, ein
rechter Winkel zwischen Z2 und Z3, aus Sp3 entspringt ein gebogener, gegen die Basis
ziehender Kiel ; AuBenseite glatt. Maxillartaster viel langer als die Kopfhohe, reichen bis
zur Hinterhüfte. Fühler dünn, 2,7mal so lang wie der Ivôrper, 48-bis 60gliedrig (Original-
beschreibung) ; G1 limai so lang wie breit, 2,3mal so lang wie G2 und gleich breit wie
die folgenden Glieder, G2 5mal so lang wie breit, G 25 dreimal so lang wie breit ; GeiBelglieder
nur schwach voneinander getrennt, die Haare so lang wie die Breite der GeiBelglieder, in
Seitenansicht meist nur zwei Sensillen sichtbar.
Thorax : l,45mal so lang wie hoch, l,4mal so hoch wie der Kopf. Mesonotum so breit
wie lang, Notauli vorn tief eingedrückt, einfach, V-fôrmig, reichen auf die Scheibe, werden
hier aber schwâcher, jedoch vollstândig entwickelt und reichen als flache Eindrücke bis
zum Rückengrübchen, Seiten überall, aber nur schwach gerandet. Praescutellarfurche
glatt, vorn bogenformig abgegrenzt, geteilt, jedes Seitenfeld so lang wie hinten breit. Pro¬
podeum mit kleiner, 5seitiger, quergeteilter Areola, Basalkiel und vollstandigen, geraden
Costulae in der Mitte, die Felder glatt. Beide Furchen der Seite des Prothorax gekerbt.
GENAUERE WIEDERBESCHREIBUNGEN DREIER ALYSIINEN
287
Sternaulus gekerbt, reicht an den Vorderrand, nicht aber ganz an die Mittelhüfte, hintere
Randfnrche gekerbt, vordere Mesosternalfurche gekerbt. Hinterschenkel 6mal so lang
wie breit, Beine ziemlich lang und dünn.
Flügel : Stigma mâfiig breit, l,8mal so breit wie die Lange von rl, r entspringt wenig
hinter der Mitte, r2 1,3 mal so lang wie cuqul, r3 reicht an die Flügelspitze, 2,3mal so lang
wie r2, n.rec. antefurkal, Cu2 distal nur wenig verjüngt, d l,66mal so lang wie n.rec., nach
vorn fast verjüngt, no mehr als um die eigene Lange postfurkal, B geschlossen, 6,5mal
so lang wie breit, paraiIelseitig, cua stark nach auBen geknickt, n.par. entspringt aus der
Mitte von B und weit nach auBen reichend ; d, der obéré Teil von cua und n.par. bilden
zusammen eine schwach geschwungene Linie. SM im Hinterflügel ein Viertel der Lange
von M, eu iiber b hinaus nur wenig verlângert und nach unten gebogen.
Abdomen : So lang wie Kopf und Thorax zusammen. Erstes Tergit 2,15mal so lang
wie hinten breit, nach vorn schwach und gleichmàBig verjüngt, làngsgestreift, Stigmen
liegen vor der Mitte der Seitenrànder. Bohrerklappen nur wenig langer als das erste Tergit.
Fàrbung : Schwarz. Gelb : Scapus, Pedicellus, Anellus, Mundwerkzeuge, Propleuren,
aile Beine, Mesothorax unterhalb der Sternauli, Tegulae und die Flügelnervatur. Unter-
seite des Abdomens gebràunt. FühlergeiBel braun, 6 Glieder hinter der Mitte weiB. Fliigel-
membran hyalin.
Kbrperlange : 3,2 mm.
Untf.rsuchtes Material : Madagascar, Perinet, Forêt côte est, Muséum Paris, 3. 32, A. Sey-
RIG, 1 Ç.
Changer gibt in der Originalbeschreibung noch mehrere weitere Exemplare von verschie-
denen Lokalitàten in Madagaskar an.
Holotype im Muséum national d’Histoire naturelle, Paris.
â
Ahnlich dem $. Fühler oft ohne weiGen Bing (Originalbeschreibung).
Obwohl r2 wening langer ist als cuqul, ist die Art zu Cratospila Foerster zu stellen,
weil aile anderen charakteristischen Merkmale auf diese Gattung hinweisen (Areolation des
Propodeums, stark verlangerte Fühler, verlângertes und gestreiftes erstes Abdominalter-
git, weiBer Fühlerring).
Asobara subdentata (Granger)
(Abb. 3)
Phaenocarpa subdentata Granger, 1949, Mém. Inst, scient. Madagascar, sér. A, 2 : 401, 404, Ç.
Phaenocarpa ( Asobara) subdentata, Papp, 1966, Acta zool. hung., 12 : 134.
?
Kopf : l,7mal so breit wie lang, l,4mal so breit wie das Mesonotum, dreimal so breit
wie lias erste Tergit hinten ; an den Schlafen fast so breit wie an den Augen, Augen l,6mal
so lang wie die Schlafen, deutlich behaart, Abstand der Toruli voneinander und von den
288
MAX FISCHER
Abb. 3. — Asobara subdentata (Granger). Kôrper in Lateralansicht.
Augen wenig kleiner aïs ihr Durchmesser ; Abstand der Ocellen voneinander etwas groBer
als ein Ocellusdurchmesser, der Abstand eines âuBeren Ocellus vom inneren Augenrand so
groB wie die Breite des Ocellarfeldes. Kopf l,8mal so breit wie das Gesicht. Gesicht l,2mal
so breit wie boch, l,9mal so breit wie der Clypeus, gleichmâBig gewôlbt, Haarpunkte
kaum erkennbar. Clypeus 2,5mal so breit wie boch, glatt, vorn gerundet, durch eine tiefe,
gerade, glatte Furche vom Gesicht getrennt. Paraclypealgruben klein, rundlich, ihr Abstand
von den Augen viel groBer aïs ihr Durchmesser. Mandibel entlang der Mittellinie l,7mal
so lang wie apikal breit, unterer Rand fast gerade, obérer schwach S-fôrmig nach oben
geschwungen, ZI breit, abgerundet, dessen Kanten in rechtem Winkel zueinander stehend,
ein spitzer Winkel zwischen ZI und Z2, Z2 spitz und vorstehend, Z3 breit und rund, ein
rechter Winkel zwischen Z2 und Z3, aus Sp3 entspringt ein die Basis nicht erreichender
Iviel ; AuBenflàche uneben, glanzend ; Maxillartaster kaum langer als die Kopfbohe. Fühler
l,5mal so lang wie der Korper, 22gliedrig ; G1 4,5mal so lang wie breit und so breit wie
die folgenden, G2 5,75mal so lang wie breit und l,3mal so lang wie Gl, G13 3,33mal so
lang wie breit ; die Flaare so lang wie die Breite der GeiBelglieder, in Seitenansicht zwei
Sensillen sichtbar.
Thorax : l,6mal so lang wie hoch, l,2mal so hoch wie der Kopf. Mesonotum l,2mal
so breit wie lang, Notauli nur vorn entwickelt und einfach, Rückengriibchen strichfôrmig
verlângert, Seiten nur an den Tegulae gerandet. Praescutellarfurche glatt, geteilt, jedes
Seitenfeld l,5mal so breit wie lang. Propodeum glatt, vor der Mitte in eine Spitze ausge-
GENAUERE WIEDERBESCHREIBUNGEN DREIER ALYSIINEN
289
zogen, dahinter in zwei nahe beieinander verlaufende Kiele gegabelt, Costulae nur in der
Mitte spurenhaft entwickelt, seitlich ganz fehlend. Sternaulus ziemlich schmal, fast gerade,
reicht von der Mittelhüfte nahe an den Vorderrand, gekerbt, aile übrigen Furchen einfach.
Hinterschenkel 5mal so lang wie breit.
Flügel : Stigma màBig breit, l,3mal so breit wie die Lange von rl, r entspringt unge-
fàhr aus der Mitte, r2 l,8mal so lang wie cuqul, r3 l,7mal so lang wie r2, R reicht an die
Flügelspitze, n.rec. um 0,6 der eigenen Lange antefurkal, d l,4mal so lang wie n.rec., im
basalen Viertel schwach geknickt, B fehlt ; n.rec. im Hinterflügel fehlend, eu über b hinaus
nicht verlângert.
Abdomen : So lang wie der Thorax. Erstes Tergit l,5mal so lang wie hinten breit,
nach vorn geradlinig verjüngt, nur schwach làngsgestreift, die nach hinten konvergierenden
Basalkiele reichen bis zur Mitte. Bohrerklappen kaum vorstehend, in Seitenansicht fast
so lang wie das erste Tergit.
Fârbung : Kastanienbraun. Gelb sind : Scapus, Pedicellus, Anellus, Gl, Mundwerk-
zeuge, aile Beine, Tegulae und die Flügelnervatur. Erstes Abdominaltergit schmutziggelb.
Gaster hellbraun. Die letzten 7 GeiBelglieder weiBlich. Flügelmembran hyalin.
Korperlànge : 2,0 mm.
Unbekannt.
Untersuchtes Material : Madagascar, Tananarive, XII. 29, A. Seyrig, 22, 1 Ç.
Ilolotype im Muséum national d’Histoire naturelle in Paris.
Phaenocarpa bicolor Granger
(Abb. 4, 5)
Phaenocarpa bicolor Granger, 1949, Mèm. Inst, scient. Madagascar, sér. A, 2 : 401, 402, $.
Phaenocarpa bicolor, Papp, 1966, Acta zool. hung., 12 : 134.
?
Kopf : Zweimal so breit wie lang, l,3mal so breit wie das Mesonotum, zweimal so
breit wie das erste Tergit hinten ; Augen l,65mal so lang wie die Schlâfen, an den Schlafen
gerundet und schmàler als an den Augen, über den Wangen breiter als an den Augen ;
Abstand der Toruli voneinander so groB wie ihr Durchmesser, ihr Abstand von den Augen
kleiner, der Raum zwischen den Toruli gestreift ; Abstand der Ocellen voneinander so
groB wie ihr Durchmesser, ihr Abstand von den Augen l,3mal so groB wie die Breite des
Ocellarfeldes. Kopf l,65mal so breit wie das Gesicht. Gesicht l,6mal so breit wie hoch,
ziemlich gleichmâBig behaart, die Haarpunkte deutlich, je eine gekrümmte, senkrechte,
gekerbte Furche nahe bei den Augenrândern, Mittelkiel nach unten verbreitert. Paracly-
pealgruben queroval, wahrscheinlich etwas breiter als ihr Abstand von den Augen. Clypeus
abstehend, halb so breit wie das Gesicht, zweimal so breit wie hoch, runzelig punktiert,
durch eine gekerbte Furche vom Gesicht getrennt. Mandibel entlang der Mittellinie
290
MAX FISCHER
Abb. 4, 5. — Phaenocarpa bicolur Granger. 4, Korper in Lateralansicht ; 5, Mandibel.
l,7mal so lang wie apikal breit, unterer Rand gerade, obérer im basalen Drittel gebrochen,
apikal eine Spur breiter als basal, ZI sehr stumpf, Z2 spitz und vorstehend, Kante zwischen
ZI und Z2 geschwungen, mit einer Kerbe in der Mitte, Z3 gerundet, dessen obéré Kante
geschwungen, ein spitzer Einschnitt zwischen Z2 und Z3, aus Sp3 entspringt ein starker,
an die Basis reichener Kiel, der obéré Raum unregelmàBig runzelig, die Felder an den Spit-
zen und der untere Raum glatt ; Maxillartaster wenig langer als die Kopfhôhe. Fühler nach
der Originalbeschreibung 37-bis 41gliedrig, an dem untersuchten Exemplar 35 Glieder
sichtbar ; G1 dreimal so lang wie breit, gleich breit wie die folgenden, G2 4,2mal so lang
wie breit und l,4mal so lang wie Gl, G22 zweimal so lang wie breit ; GeiBelglieder dicht
behaart, die Haare so lang wie die Breite der GeiBelglieder, in Seitenansicht 5 Sensillen sicht¬
bar.
Thorax : l,4mal so lang wie hoch, l,25mal so hoch wie der Kopf. Notauli vorn tief
eingedrückt, V-fôrmig, vollstàndig, glatt, Rückengrübchen wegen der Nadelung nicht
sichtbar, Seiten nur an den Tegulae gerandet. Praescutellarfurche geteilt, jedes Seitenfeld
wenig breiter als lang, in der Tiefe mit wenigen Rippen. Postaxillae hinten gekerbt. Seiten-
felder des Metanotums glatt. Propodeum mit Basalkiel, geschwungenem Querkiel und
GENAUERE WIEDERBESCHREIBUNGEN DREIER ALYSIINEN
291
einer unregelmâBigen kleinen Areola, in den hinteren Feldern einige unregelmâBige Kiele.
Vordere Furche der Seite des Prothorax gekerbt. Sternaulus doppelt geschwungen, vollstân-
dig, die Kerbung erreicht jedoch weder die Mittelhüfte noch den Vorderrand, hintere
Randfurche schmal gekerbt, Epiknemialfurche unten etwas gekerbt. Hintersehenkel
5,5mal so lang wie breit.
Flügel : Stigma màBig breit, rl etwas kürzer als die Stigmabreite, r2 l,25mal so lang
wie cuqul, r3 zweimal so lang wie r2, n.rec. interstitial bis schwach postfurkal, Cu2 distal
merklich verjüngt, d l,25mal so lang wie n.rec., B 3,6mal so lang wie breit, nv schwach
postfurkal, n.par. interstitial und weit nach auBen reichend, cua fast interstitial ; n.rec.
im Hinterflügel deutlich, eu weit iiber b hinaus verlàngert.
Abdomen : Erstes Tergit so lang wie hinten breit, ziemlich flach und glànzend, hôch-
stens uneben, nach vorn stark und geradlinig verjüngt, Stigmen auf deutlichen Hockern
in der Mitte der Seitenrander, Basalkiele reichen an den Hinterrand, das schmale Median-
feld wenig erhaben. Gaster hinten kompreB. Bohrerklappen mindestens so lang wie Abdomen
und Propodeum zusammen.
Fârbung : Schwarz : Mandibeln, Fühler, Kopf und Gaster. Taster angedunkelt. Rot-
braun : Thorax, Beine und erstes Abdominaltergit. Gelb : Tegulae. Hinterschienen und
Hintertarsen etwas dunkler. Flügelnervatur braun. Flügelmembran gebrâunt. 6 Fiihler-
glieder hinter der Mitte weiBlich.
Kôrperlange : 5,5 mm.
â
Unbekannt.
Untersuchtes Material : Madagascar, Ankaratra, Alt. 1 800, III. 40, Muséum Paris, A.
Seyrig, 1 Ç.
Holotype im Muséum national d’Histoire naturelle Paris.
LITERATUR
Fischer, M., 1971. — Untersuchungen über die europàischen Alysiini mit besonderer Beriick-
sichtigung der Fauna Niederôsterreichs. Polskie Pismo ent., 41 : 19-160.
Granges, Ch., 1949. — Braconides de Madagascar. Mém. Inst. Scient. Madagascar, sér. A, 2 :
1-428.
Papp, J., 1966. — New Phaenocarpa Forster species from the Ethiopian région (Hymenoptera,
Braconidae). Acta. zool. hung., 12 : 133-144.
Shenefelt, R. D., 1974. — Hymenopterorum Catalogus, Pars 11, Braconidae 7 : 937-1112.
Manuscrit déposé le. 6 mars 1975.
Bull. Mus. natn. Hist. nat., Paris, 3 e sér., n° 361, janv.-févr. 1976,
Zoologie 254 : 285-291.
Achevé d’imprimer le 30 avril 1976.
IMPRIMERIE NATIONALE
6 564 001 5
Recommandations aux auteurs
Les articles à publier doivent être adressés directement au Secrétariat du Bulletin du
Muséum national d’Histoire naturelle, 57, rue Cuvier, 75005 Paris. Ils seront accompa¬
gnés d’un résumé en une ou plusieurs langues. L’adresse du Laboratoire dans lequel le
travail a été effectué figurera sur la première page, en note infrapaginale.
Le texte doit être dactylographié à double interligne, avec une marge suffisante, recto
seulement. Pas de mots en majuscules, pas de soulignages (à l’exception des noms de genres
et d’espèces soulignés d’un trait).
Il convient de numéroter les tableaux et de leur donner un titre ; les tableaux compli¬
qués devront être préparés de façon à pouvoir être clichés comme une figure.
Les références bibliographiques apparaîtront selon les modèles suivants :
Bauchot, M.-L., J. Daget, J.-C. Hureau et Th. Monod, 1970. — Le problème des
« auteurs secondaires » en taxionomie. Bull. Mus. Hist. nat., Paris, 2 e sér., 42 (2) : 301-304.
Tinbergen, N., 1952. — The study of instinct. Oxford, Clarendon Press, 228 p.
Les dessins et cartes doivent être faits sur bristol blanc ou calque, à l’encre de chine.
Envoyer les originaux. Les photographies seront le plus nettes possible, sur papier brillant,
et normalement contrastées. L’emplacement des figures sera indiqué dans la marge et les
légendes seront regroupées à la fin du texte, sur un feuillet séparé.
Un auteur ne pourra publier plus de 100 pages imprimées par an dans le Bulletin,
en une ou plusieurs fois.
Une seule épreuve sera envoyée à l’auteur qui devra la retourner dans les quatre jours
au Secrétariat, avec son manuscrit. Les « corrections d’auteurs » (modifications ou addi¬
tions de texte) trop nombreuses, et non justifiées par une information de dernière heure,
pourront être facturées aux auteurs.
Ceux-ci recevront gratuitement 50 exemplaires imprimés de leur travail. Ils pourront
obtenir à leur frais des fascicules supplémentaires en s’adressant à la Bibliothèque cen¬
trale du Muséum : 38, rue Geoffroy-Saint-Hilaire, 75005 Paris.